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Olivenernte

Die Ölqualität ist sehr stark vom Reifegrad, Gesundheitszustand und dem Zeitpunkt der Ernte abhängig. Um ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erhalten, müssen die Oliven direkt vom Baum gepflückt werden, sie dürfen keine Ungeziefer haben und den richtigen Reifegrad erreicht haben. Die Ernte ist ein wichtiger Moment.

Während der Ernte ist es unumgänglich darauf zu achten, dass die Früchte heil bleiben, nicht zerdrückt werden und keine Erdverschmutzung erhalten. Die Ernte erfolgt sowohl per Hand als auch mittels Kämmen. Bei letzterer Methode fallen die Oliven in Netze, die unter den Bäumen gespannt werden.
In den letzten Jahren wurden technische Erntehilfen entwickelt, die darauf hin zielen, eine immer größere Ölqualität zu erhalten. Die geernteten Oliven werden schnellstens zur Ölmühle gebracht und dort innerhalb max. 24 Stunden verarbeitet.



Olivenhaine

Auf den östlichen Hügeln von Verona ist der Olivenbaumanbau sehr verbreitet. Die vorherrschenden Qualitäten sind:

  • GRIGNANO: Eine weitverbreitete Sorte im Lessiniagebiet, konstante Produktivität, Kälte und Räude unempfindlich. Gute Anpassung an die neue Art des Beschneidens, Die Reife ist konzentriert und erfolgt generell nach der, der Sorte Leccino. Der Ölertrag ist relativ gering, wird aber durch die Produktivität ausgeglichen. Das Öl ist von ausgezeichneter Qualität und unser Öl Veneto Valpolicella D.O.P. enthält 50% davon.
  • FAVAROL: eine typische Sorte der Lessinia Hügel und des Gebietes Gardasee. Es ist eine Sorte, die sehr dem Wechsel der Produktion ausgesetzt ist und bei nicht rationellem Beschneiden nur alle zwei Jahre Früchte trägt. Kälte und Räude unempfindlich, liebt keine langen Trockenzeiten. Die Reife ist spät und nicht einheitlich. Der Ölertrag ist hoch, bis zu 22%. Das Öl ist hervorragend und erhält gut seine Charakteristik, wenn die Oliven zu Anfang der Farbänderung geerntet werden. Unser Öl Veneto Valpolicella D.O.P. enthält 50% dieser Sorte.
  • FRANTOIO: ursprünglich aus der Toscana, hat sich aber gut in unserer Gegend angepasst, verträgt weder Kälte noch Trockenheit gut und ist sehr empfindlich für Räude. Es ist eine Sorte mit guter und konstanter Produktivität, Die Reife ist spät und nicht einheitlich. Der Ölertrag ist gut und das Öl ist von sehr guter Qualität.
  • LECCINO oder LECCIO: ursprünglich aus der Toscana, sehr verbreitet im Veneto, ist Kälte, Räude und Pfauenauge unempfindlich, Die Reife ist früh und konzentriert und ist dies die Sorte, die als erste geerntet wird. Die Produktivität ist gut und der Ölertrag mittelwertig.



Landschaft

Der Anbau von Olivenbäumen hat in Venetien eine uralte Tradition, wahrscheinlich wurde diese Pflanze bereits vor der Eroberung durch die Römer angebaut. Die Römer brachten ihre Sorten aus dem Mittelmeerraum mit und fügten sie in die lokale Bepflanzung ein.
In unserer Region finden sich in der Olivenölbranche sehr unterschiedliche Realitäten. Neben rationellen und ertragreichen Anbauflächen gibt es Olivenhaine wo Arten unbedeutender Qualität und Produktionsmenge zu finden sind. Zu engbepflanzte Flächen oder nicht korrekt vorgenommener Baumbeschnitt wirken sich negativ auf die Ertragsmenge der Bäume aus. Es ist daher wichtig zu unterstreichen, dass auch bei Olivenbäumen, wie allen anderen fruchttragenden Bäumen, die Wahl der Sorte, der Beschnitt, die Düngung und die Kontrolle der Pflanzenschutzmittel von großer Bedeutung sind, um eine qualitativ und quantitativ gute Ernte zu erreichen.
Das Anpassen der Sorten in Venetien ist auf bioklimatische Faktoren und natürlich auf die Arbeit des Menschen zurück zuführen. So entstanden Ökotypen, deren Erhalt nicht nur an naturalistische Gründe gebunden ist, sondern auch agronomische Bewertungen hat, besonders bei geeigneten Flächen.


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FRANTOIO BONAMINI S.R.L.

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Latitudine: 45.455117
Longitudine: 11.171044

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